Die Offenbarung und deren Beschaffenheit gehört zu den komplexen Mysterien, die nur von monotheistischen Propheten, die sie aus erster Hand erlebt haben, verstanden worden ist. Motahari (rh) bietet in diesem Artikel drei Theorien bezüglich der Offenbarung an. (Die öffentliche Theorie, die moderne Theorie und die mittlere Theorie)

Die Propheten bekamen ihre Anweisungen von Gott, doch wie geschah dies? Wie war die Beschaffenheit dieser Anweisungen? Dazu sollten wir vorausschicken, dass – wie bereits gesagt wurde – niemand behaupten kann, die Wahrheit dahinter beschreiben zu können. Nur die Propheten könnten so etwas behaupten, weil es ein Zustand ist, eine Beziehung, die sich von den zwischenmenschlichen Beziehungen unterscheidet, und auch von Beziehungen, die Menschen mit anderen Dingen als Gott haben. Niemand hat jemals behauptet, er könne die Offenbarung beschreiben, doch man sollte nicht alle Hoffnung aufgeben, weil sich bis zu gewissen Grenzen darüber diskutieren lässt. Zumindest lassen sich gewisse Dinge ausschließen, und es lässt sich über Dinge reden, die die Propheten selbst diesbezüglich gesagt haben. Es gibt hier drei Theorien:

Die öffentliche Theorie

Diese Theorie ist sehr allgemein. Ich kann nicht sagen ob sie richtig ist oder falsch, erst nachdem wir die Qur’anverse gelesen haben, können wir sagen, welche der Theorien mit dem Qur’an übereinstimmt. Die Öffentlichkeit hat eine Theorie. Wenn man von der Offenbarung spricht, stellen sie sich vor, dass Gott sich im siebten Himmel, an einem weit entfernten Ort aufhält während der Prophet auf der Erde ist. Es ist also ein immenser Abstand zwischen Gott und dem Propheten, doch möchte Gott seine Anweisungen an den Propheten weitergeben. Dafür soll Gott ein Wesen brauchen, dass diese Strecke hinter sich legen kann. Dieses Wesen muss beflügelt sein, um den Abstand hinter sich legen zu können, und über einen Verstand verfügen, um eine Anweisung von Gott dem Propheten zu vermitteln. Also muss dieses Wesen in einer Hinsicht menschlich sein und in einer anderen wie ein Vogel. Es muss menschliche Kommunikationsfähigkeiten besitzen, damit es die göttlichen Anweisungen an den hl. Propheten (s.) kommunizieren kann. Da es aber einen gewissen Abstand hinterlegen muss (wenn jeder Mensch hierzu fähig wäre, würde der hl. Prophet (s.) selbst hin und zurück fliegen), muss es beflügelt sein damit es den Abstand zwischen Erde und Paradies hinterlegen kann. Dieses Wesen wird „Engel“ genannt. Sieht man sich Zeichnungen der Engelswesen an, sehen sie aus wie Menschen. Sie haben einen Kopf, Augen, Lippen, Nase, Hals, Arme, Füße; sie haben alle menschlichen Merkmale aber zusätzlich auch noch ein paar Flügel. In vielen Zeichnungen tragen sie auch keine Gewänder. Der große Hakim sagte: „Dass die Engelswesen abstrakt sind, haben manche so interpretiert, dass sie nackt sind, also keine Gewänder tragen.“

Dies ist eine Vorstellung: Gott befindet sich über seinem Propheten, also wenn er seinem Propheten etwas sagen möchte, spricht er seinen Engel an. Dieser öffnet seine Flügel und kommt herab, spricht zum hl. Propheten (s.). Der Prophet nimmt den Engel mit seinen Augen und mit seinen Ohren wahr, so dass er einen beflügelten Menschen landen sieht, ihn sprechen hört und ihn dann wieder wegfliegen sieht. Wie nimmt der Prophet Gottes Worte wahr? So wie er unsere Worte hören würde, mit dem Unterschied dass er uns unmittelbar sieht und hört, doch Gottes Worte hört er über einen beflügelten Menschen, weil dieser sich weit weg von ihm aufhält. Dies ist die Vorstellung der Öffentlichkeit über die Offenbarung.

Die aufgeklärte Theorie

Es gibt eine gegensätzliche Interpretation, welche keinesfalls ein Abstreiten des Prophetentums bedeutet. Wer diese Meinung vertritt, streitet das Prophetentum nicht ab, doch er hat seine eigene Interpretation. Seyed Ahmad Khan Hendi, der einen eigenen Interpretationsstil hatte, vertritt eine solche Meinung. Andere haben sich ihm angehängt. Sie halten die vorhin erwähnte Beschreibung der Offenbarung von Gott und das Herabsenden der Engelswesen für eine von den Menschen erdachte Symbolik. Die Öffentlichkeit habe eine stark vereinfachte Symbolik benötigt, damit man mit ihr über etwas so abstraktes sprechen kann.

Man sagt, der hl. Prophet (s.) ist ein gesellschaftliches und auch wohlwollendes Genie. Ein gesellschaftliches Genie in der Hinsicht, dass ihm sein Genie von Gott gegeben wurde und er damit in eine Gesellschaft geschickt wurde, die er versteht, dessen Armseligkeit und Korruption er wahrnimmt. Er registriert all dies, und wird traurig. Er denkt daran, den Zustand dieser Menschen umzuwälzen. Durch sein Genie ist er dazu befähigt, den richtigen Weg dazu zu finden. Was ist also nun die Offenbarung? Wer ist die anvertraute Seele und wer ist der Heilige Geist? Der Heilige Geist ist der eigene Geist, die tiefen der eigenen Seele, die ihm Dinge offenbart. Er findet seine Inspiration von Innen, und nicht von einer äußeren Quelle. Die Gedanken kommen vom Inneren seiner Seele an die Oberfläche, also interpretieren wir das so, dass die anvertraute Seele diese Dinge gebracht hat. Da die Quelle aller Dinge Gott ist und er die Kontrolle über alles hat, interpretiert die Öffentlichkeit so, dass Gott direkt eine Botschaft gesendet hat, weil nichts ohne seinen Willen möglich ist. Die Offenbarung ist laut dieser Theorie also eigentlich den tiefen Gedankengängen des hl. Propheten (s.) entsprungen und an die Oberfläche gelangt. Was sind dann die Engelswesen? Das wären hier die Kräfte der Natur. Da diese Kräfte Gott dienen, hat er die Kontrolle über diese Engelswesen. Was ist die Religion? Die Regeln die Gott gesetzt hat sind wahrlich korrekte und gute Regeln, und nützen der Glückseligkeit der Gesellschaft. Also sind sie eine Religion, kommen von Gott und wir brauchen nichts anderes. Alles was also über die Beziehung des hl. Propheten (s.) zu Gott, der Offenbarung seiner Anweisungen, das Herabsenden der Engelswesen u. dgl. gesagt wird, ist alles symbolisiert und so interpretiert worden. Es handelt sich dabei um normale, menschliche Prozesse, die in diesem Fall von Genies mit einzigartigen Talenten durchgeführt worden sind. Hier wird nicht akzeptiert, dass es etwas geben Kann, was über unseren Verstand und unser Hirn hinausgeht, oder dass es die menschliche Seele gibt und dass sie von etwas höherem, abstrakten inspiriert werden kann, ganz gleich auf welche Art dies geschieht. Etwas „übernatürliches“ wird hier nicht akzeptiert. Auch dies ist eine eigene Theorie.

Die dritte Theorie

Es gibt hier eine dritte Theorie, die die Offenbarung weder in ihrer üblichen Auslegung (nämlich dass die Offenbarung nichts Weiteres ist als das, was die Menschen durch ihre Ohren hören und dass sie von einem beflügelten Engelswesen heruntergebracht wird, welches danach wieder in den Himmel steigt) anerkennt, noch sie als etwas ganz normales betrachtet, welches auf die Ebene des Genies gesteigert wurde. Sie sind der Ansicht, dass alle Menschen abgesehen von ihrem Intellekt und ihren Sinnen[1] auch über einen weiteren, innerlichen Sinn verfügen, der in verschiedenen Menschen unterschiedlich stark ist. Dieser kann in manchen Menschen dermaßen geprägt sein, dass sie eine Verbindung zu einer anderen Welt herstellen können (wie diese andere Welt nun aussehen soll, ist uns nicht bekannt.) Es wird ihnen sozusagen ein Tor von einer anderen Welt geöffnet. Es handelt sich hier also nicht um eine Aktivität seiner eigenen Existenz und ist kein Produkt des eigenen Intellekts, sondern lediglich ein Talent, welches im Zusammenhang mit äußeren Faktoren existiert. Um ein – recht grobes – Beispiel zu nennen, überlegen wir uns zwei Personen, die gleichermaßen intelligent sind und im Iran leben. Eine dieser Personen hat die Möglichkeit, Kontakt mit der Außenwelt herzustellen, sei es nun durch Reisen oder durch elektronische Kommunikationsmedien etc., und der andere nicht. Beide sind also gleich begabt, doch einer kann Nachrichten hören und Informationen erhalten, die dem anderen verwehrt bleiben. Was diese beiden also unterscheidet ist ein Instrument, ein Sinn, eine Verbindung die mit einer anderen Welt besteht. Dies ist laut Qur’an nicht nur den Propheten eigen, er erwähnt dies zu einem starken Ausmaß auch für andere Menschen.

Wir wissen, dass Maria, die Mutter Jesu von Gott nicht als Prophet erwähnt wird, so wie auch die Mutter von Mose nicht zu den Propheten zählt, doch in beiden Fällen, vor allem im Falle der Mutter Maria wird eine starke Verbindung mit einer anderen Welt erwähnt, so dass ihr Engelswesen erscheinen konnten und mit ihr sprachen: „Und damals sprachen die Engel: »O Maria, siehe, Allah hat dich auserwählt und gereinigt und erwählt vor den Frauen der Welten.« »O Maria, sei vor deinem Herrn voller Andacht und wirf dich nieder und beuge dich mit den Sich-Beugenden.«“[2]

Der Qur’an selbst besagt, dass sie Nahrung aus der verborgenen Welt erhalten hat, so dass Zacharias, der selbst ein Prophet war, ins Staunen kam, und sie zu ihm sprach: „»Es ist von Allah; siehe, Allah versorgt unbegrenzt, wen Er will.«“[3] Laut unserer Tradition waren Menschen wie Zacharias „Tradenten“ und Überlieferer und wurden als solche angesprochen, sie waren keine Botschafter. Es ist im Islam weitgehend anerkannt, dass auch Individuen, die keine Propheten sind, Tradenten sein können. Auch Imam Ali (a.s.) und Menschen seinen Rang nicht erreichen können gelten nicht als Propheten, doch Imam Ali (a.s.) hat zweifelsohne Dinge aus der verborgenen Welt empfangen, und zwar ohne dem hl. Propheten (s.) als Medium. Er wurde vom hl. Propheten (s.) erzogen und hat einiges empfangen. In der Nahdjulbalagha steht: „Ich war mit dem Propheten in der Höhle von Harå.“ Er kann zu diesem Zeitpunkt nur 10 oder 12 Jahre alt gewesen sein. „Ich sah das Licht des Prophetentums und konnte den Geruch wahrnehmen“ (dies ist klarerweise ein Ausdruck, womit der Edelmutige sagen will, dass er damals zur Zeit des hl. Propheten (s.) einiges wahrnehmen konnte). „Ich hörte das schmerzhafte Stöhnen des Teufels, als dem Propheten die Offenbarung gegeben wurde. Als ich ihm erzählte, dass ich es auch gehört hatte, sagte er: »Du hörst, was ich höre«. Damit war klarerweise keine Stimme gemeint, die wir auch gehört hätten, wären wir anwesend. Nicht jeder Mensch mit einem Gehör oder gar auch ein Tier hätte es hören können. Es wurde gesagt: „Was ich höre, kannst Du hören und was ich sehe, kannst du sehen, und dennoch bist Du kein Prophet.“[4]

„Gott hat die Herzen mit seiner Andacht erleuchtet. Durch Seine Andacht bessert sich das Gehör der Menschen. Er wird hören, was er vorher nicht hat hören können, er wird sehen was er vorher nicht hat sehen[5] können.“ Danach wird man tatsächlich zu einem Diener, gehorsam, unterwürfig und demütig der Wahrheit gegenüber.

„Es war in dieser Welt schon immer so, dass Gott in gewissen Epochen, wenn es keinen Propheten gab, gewisse Diener hatte zu denen er insgeheim in ihren Gedanken sprach.“ Ganz sicher will uns der Edelmutige (s.) hiermit sagen, dass es nicht nur die Propheten sind, die die Stimme der Wahrheit hören und denen Dinge offenbart werden. Es hat auch immer schon andere Menschen gegeben, und es wird sie stets auf der Welt geben, und sie werden keine Propheten sein.

Die dritte Theorie basiert also auf einer Art der Menschenkenntnis. Sie lässt sich in Menschenkenntnis zusammenfassen. Jeder Mensch verfügt mehr oder weniger über dieses Talent und die schwächste Manifestation davon sind die Dinge, die man in den Träumen sieht. Auch die Philosophen liefern eine ähnliche Erklärung. In den Überlieferungen wird gesagt, dass ein Traum der zur Wahrheit wird der 70. Teil des Prophetentums ist, also eine winzig kleine Flamme, ein kleiner Funken ist. Es ist wie ein kleiner Lichtstrahl verglichen mit der Sonne. Sie mögen eine ähnliche Beschaffenheit haben, doch eines ist bedeutend stärker als das Andere. Ähnlich ist es mit diesem Sinn in den Menschen, in manchen ist er stärker vorhanden als in anderen.

Diese Theorie hat es vor langer Zeit schon gegeben. Die Philosophen, die von der Seele sprachen, erkennen die Existenz einer solchen Begabung an. Auch manche der größten, heutigen Psychologen haben dies anerkannt, wie z.B. William James, von dem im Werk des Seligen Foroughi, „das Wandern des Wissens in Europa, Band III“ berichtet wird. Die Psychologie ist für ihn ein Experiment, und für ihn bedeuten die Ergebnisse seiner Experimente, dass manche Menschen im Inneren einen Sinn besitzen, der ihnen einen Weg von ihrem Inneren an andere Orte zeigt. Er glaubt, unser „Ich“ gleicht einer Grube im Boden, die zu einer Wasserquelle führt. Die Einzelnen Gruben mögen getrennt sein, doch an ihrer tiefsten Stelle sind sie verbunden. So kann es sein, dass eine Person Einsicht in das Bewusstsein einer anderen Person gewinnen kann, oder dass eine Person einen Rang der Vervollkommnung erreicht, dass sie Einsicht in das Bewusstsein aller Personen bekommt.

Wie dem auch sei, betrachtet diese Theorie die Offenbarung als ein spezielles Gefühl, als einen speziellen Sinn und ein spezielles Talent. Es glaubt also an eine andere Welt und besagt, dass dieses Talent dem Menschen ein Tor in eine andere Welt öffnet. Was haben aber Engelswesen in dieser Theorie für eine Bedeutung? Was kann es bedeuten, wenn gesagt wird, dass ein Engel herab gesandt wird? Das Engelswesen soll hier das sein, womit man eine Verbindung herstellt. Die menschliche Seele hat die Eigenschaft, dass sie aus verschiedenen Ebenen besteht und die Dinge verschiedener Ebenen auf verschiedene Arten wahrnimmt. Man überlege sich als Beispiel ein Subjekt, das in der Umwelt existiert. Dieses wird auf eine Art wahrgenommen, die einer dieser Stufen entspricht, wenn es von den menschlichen Sinnen registriert wird. Eine weitere Stufe wird repräsentiert, wenn das besagte Objekt von der Fantasie umfasst wird. Anschließend wird es vom menschlichen Intellekt erfasst. Die nächste Stufe wäre das für den Menschen undenkbare, wobei das Subjekt wiederum eine gänzlich andere Form wahrnimmt. Es durchläuft also auf ihrem Pfad die Natur, die Sinne, die Fantasie, den Intellekt und dann darüber hinaus. Man stelle sich nun vor, es kommt etwas aus der Sphäre des für den Menschen undenkbaren herab, und muss diese Stufen nun in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen und schließlich eine für den Menschen greifbare Form annehmen, z.B. die eines Engels, damit es wahrgenommen wird. Der Engel kommt also sozusagen herunter, doch es ist kein physischer Abstieg wie in der Natur, es ist nicht als würde das Engelswesen von einem anderen Planeten zu uns herabsteigen. Es gibt eine Bewegung und einen Wandel, doch haben diese ihren Ursprung in der Essenz des Wesens selbst. Es manifestiert sich und nimmt die Form von etwas Spürbarem an. Es ist also ein Abstieg, aber kein körperlicher und materieller, sondern ein geistlicher und innerer.

Dies ist die Meinung göttlicher, weiser Menschen der Vergangenheit, doch manche beschuldigten sie, das Prophetentum und die Offenbarung abzulehnen. Die Theorie umfasst zwei Punkte. Erstens, dass der Mensch ein übernatürliches Gespür besitzt, welches in manchen Individuen stärker vorhanden ist, nämlich den Propheten. Darüber hinaus baut diese Theorie darauf, dass sie eine übernatürliche Welt, anders als die unsrige gibt. Diese Theorie baut auf den philosophischen und psychologischen Standpunkt bezüglich der menschlichen Seele und besagt, dass sich die Dinge aus der natürlichen Stufe weiterentwickeln können. Mit Weiterentwickeln ist hier gemeint, dass jede Stufe eine Form hat, bis die oberste Stufe erreicht ist. Es nimmt verschiedene Formen und Farben an, die sich von einem Gefáß zum nächsten unterscheiden. Es ist in diesem Fall Gabriel, der Anvertraute Gottes. In seiner eigenen Welt hat er seine eigene Form und einen eigenen Zustand. Wenn er aber auf diese Welt kommt, manifestiert er sich als menschenähnliches Wesen. Daher sagte der hl. Prophet (s.) „Wenn ich die wahre Form Gabriels sah, sah ich ihn, wohin ich auch blickte. Es war nicht so als stünde er nur direkt vor mir und ich ihn nicht sehen könnte, wenn ich anderswo hinblickte.“ Dies zeigt, dass der Erzengel auch eine wahre Form und eine manifestierte Form besitzt. Dies sind die drei Theorien bezüglich der Offenbarung, die wir kurz besprechen wollten.

 


[1]Mit den Sinnen sind hier alle uns bekannten Sinne gemeint, seien es nun 5 oder 10, alles was einen Kontakt mit der Außenwelt ermöglicht wird von uns Sinn genannt. Auch der Verstand, welcher eine Kraft ist die analysieren, abstrahieren und verallgemeinern kann und in den Menschen vorhanden ist und die Argumentationsfähigkeit die in der Wissenschaft angewendet wird gehören dazu.

[2]3:42

[3]3:37

[4]Nahdjulbalagha, Ansprache 190

[5]Dies kann man zweierlei auslegen. Es kann damit gemeint sein, dass man vorher die Wahrheit gehört hat, sie aber nicht beachtete. Man hat Dinge gesehen aber nicht aus ihnen gelernt, dies soll sich aber durch die Andacht Gottes ändern. Die zweite Interpretation ist die wahrscheinilchere, nämlich dass man tatsächlich Dinge hört, die man vorher nicht gehört hat und wirklich Dinge sieht, die man vorher nicht gesehen hat.)

Quellen: Morteza Motahari, Gesamtwerke, Band 4

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